Miteinander

von Mabel aus der Kategorie Zitate zum Nachdenken

Wenn man voraussetzt, dass es die große Liebe gar nicht gibt,
sondern nur dem Wunschdenken unterliegt, muss man sie damit abfinden,
dass es kontinuierliches Arbeiten und Mitdenken bedarf, um wenigstens
das zu haben, was ein erträgliches Miteinander gewährleistet…
© Mabel Poercy


Kommentare

Es gibt 8 Kommentare zu diesem Zitat


Mabel schrieb folgenden Kommentar:

Also doch lieber unbeherrscht, wenn es denn so sein soll, viel Spaß auch an den Folgen. Die, erspare ich mir persönlich am liebsten… Mabel


connemara schrieb folgenden Kommentar:

Der Theoretiker weiß wie alles funktioniert - der Praktiker bringt alles zum Laufen.


Mabel schrieb folgenden Kommentar:

Hm, "Lindenblatt"… ist mir zu mythologisch angehaucht, innerhalb eines solchen Rahmens sind alle Fiktionen entschuldbar und es kommt irgendwie wieder bei der Scheinwahrheiten an. Ich dachte, wir sind jeder Realität mehr schuldig, als den Wünschen. Das kann aber nicht mehr Selbstbeherrschung sein, die Versuchung ist außerdem kein Problem das von Außen kommt, sondern etwas, das von den eigenen Gedanken erzeugt wird. Also sollte man nicht drauf warten, bis wir abgeschossen werden, sondern selbst reflektiert leisten, was uns liebenswert macht… um dann entsprechend gewollt zu sein… Mabel


connemara schrieb folgenden Kommentar:

...ist der Mensch nun ein Leben lang von Versuchungen umgeben oder ist er es nicht? Ich für meinen Teil versuche - durch Selbstbeherrschung - denselben zu entgehen. Gestehe jedoch ein, das nicht immer vollkommen zu schaffen. Kann man das denn überhaupt oder hat nicht jeder irgendwo sein "Lindenblatt" draufgeklebt bekommen?


Mabel schrieb folgenden Kommentar:

Selbstschutz und Geltungsbedürfnis sollten auf jeden Fall die Waage halten, das könnte manchen Heilprozess verhindern. Ja,ja... der leidige Weg zur Kunstfertigkeit, wird meist vom Bequemsein bestochen, oft könnte eine Dosis Disziplin helfen. Bei mangelnder Selbstbeherrschung zu Lasten andrer natürlich auch… wenn man rechtzeitig bedenken kann, dass gewisse Schwächen neben den geistigen Stärken im Alter leider noch zunehmen… Mabel


connemara schrieb folgenden Kommentar:

...ich weiß natürlich, daß nur bittere Medizin heilt; weiß allerdings auch um meine mangelnde Perfektion. Sich eigene Schwächen eingestehen und beherrschen lernen: Das ist es wohl, woran der Mensch ein Leben lang arbeiten muß...


Mabel schrieb folgenden Kommentar:

Nur manchmal - reicht doch schon, um schlechte Erinnerungen zu ernten… Optimisten kann das wahrscheinlich nicht madig machen, wenn das Träumen schöner ist, als die Wirklichkeit… nicht wahr. Hauptsache man schafft es, zur Realität zurück zu finden, um sich angemessen allen Anforderungen zu stellen. Viel Glück dabei. Finde nur, dass man sich und anderen weniger aufhalst, sofern man lernt, sich selbst zu genügen. Mabel


connemara schrieb folgenden Kommentar:

Total richtig! Bin ja auch kein Idealist - nur manchmal eben...

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